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Das Mekong-Delta bei Saigon

Der riese Mekong, der hier in den Ozean mündet ist die Lebensader Indochinas und Ziel einer jeder Rundreise durch Vietnam.
Von Saigon (Ho-Chi-Minh-Stadt) gelangt man über 200 Kilometer in Richtung Südwesten über My Tho, Vinh Long, Can Tho, über Rach Gia nach Ha Tien. Seitdem Vietnam seine Wirtschaftspolitik geändert hat werden hier auf großen Flächen, Reis, Gemüse und Obst angebaut. Das fruchtbare Mekong-Delta erlaubt bis zu 3 Reisernten im Jahr. Ebenfalls garantieren hier große Blumenplantagen, hauptsächlich Orchideen, und Fischfarmen ein einträgliches Gewerbe.


Landkarte des Mekong-Deltas südlich von Saigon

Der Mekong, die Lebensader von Indochina hat seine Quellen im tibetischen Hochland.
Er fließt über 4.500 Kilometer und passiert dabei China, Birma (das heutige Myanmar), Thailand, Laos und Kambodscha. Hier erreicht er die komboidschanische Hauptstadt Phnom. Von hier aus teilt der Mekong sich in den Tien Giang (oberen Fluss) und Hau Giang (den oberen Fluss.
Südlich von Saigon bildet der Mekong das Delta und mündset mit 9 Flussarmen, den 9 Drachen in das Südchinesische Meer.

Eine der vielen kleinen Fischfarmen im Mekong-Delta bei Saigon
Auch Süßigkeiten werden in kleinen Fabriken im Mekong-Delta produziert. Hauptsächlich aus den hier angebauten Früchten.
Kleine Touristenrestaurants haben sich in den Seitenarmen des Mekong-Deltas angesiedelt.
Mit kleinen Booten wird das Mekong-Delta erkundet.

Das über 40.000 Quadratkilometer große Mekong Delta ist eine Wasserlandschaft mit grünen Wiesen und verschlafene kleinen Dörfer. Überall durchziehen Kanälen und kleine braunen Rinnsalen das Gelände.
Die Bewohner des Mekong-Deltas sind sehr freundlich und umgänglich aber für unsere Verhältnisse oft etwas zu stereotyp und phlagmatisch. Dies liegt wohl an der langen über Generationen reichenden Geschichte der Menschen hier die immer die gleiche Arbeit, immer die gleichen Lebensszyklen und immer schon auf dem eintönigen aber lebenserhaltende Fluss mit seinen Wasserstraßen gearbeitet haben.

Panaroma über den großen Mekong, die Lebensader von Indochina.

Das Mekong-Delta produziert genug  Reis um das Land zu ernähren und einen erheblichen Überschuss für den Export zu erzielen. Die Sedimentbildung ist der Grund für die Fruchtbarkeit dieses Areals. Die Schlammablagerungen vergrößern das Ufer bis zu 80 Metern im Jahr.
Der Mekong ist hier so gewaltig, dass es 2x am Tag Ebbe und Flut gibt. Dies nährt die Plantagen der Deltaebene, dass sogar Zuckerrohr, Kokospalmen und Südfrüchte hier gut gedeihen können.

Die dunkelhäutigen Bewohner des Mekong-Deltas übernehmen den Transport von Touristen und Waren.
Die Bewohner im Mekong-Delta berteiben Fischfarmen und reinigen täglich ihre Reusen und Netze.
Einsame Hütten sind im Dschungel des Mekong-Deltas gelegentlich zu sehen.
Eine sogannte Affenbrücke überquert diesen Seitenarm des Mekongs
Orchideenplantagen haben im Mekong-Delta Heimat gefunden und produzieren diese ertvollen Pflanzen für den Export.
Immer wieder finden sich kleine Fischerboote in den Seitenarmen des Mekong-Deltas.
Das Leben im Mekong-Delta ist geprägt vom Easy-Going. Wenn nichts zu tun ist  wird ein kleines Schläfchen eingelegt.
In hängenden Babystuben werden die Orchideen hier im Mekong-Delta gezüchtet.

Das Mekong-Delta war ein altes Territorium der Khmer. Das Gebiet bestand hauptsächlich aus Sumpflandschaften und Wäldern. Erst als im 17. Jahrhundert Chinesen und Vietnamesen hier siedelten wurde ein engmaschiges System von Kanälen als Transportstrasse durch die Wasserwege gebaut.
Das Mekong-Delta ist in Provinzen unterteiltgeteilt. Diese sind Long An, Tien Giang, Ben Tre, Dong Thap, An Giang, Vinh Long, Kien Giang, Hau Giang und Minh Hai. Die Bewohner des Deltas sind multikulturell.
Es finden sich hier neben Vietnamesen, Khmer, Chinesen und kambodschanische Hinduisten aus dem Cham Ursprung.
Eine Vielfalt von Religionen leben hier friedlich nebeneinander. Buddhismus, katholische Christen sowie Anhänger der Cao Dai (monotheistisch) und des Hoa Hao (buddhistische Lehre zum Schutz der Vietnamesischen Nation).

Eine Bäuerin fährt zum Einkauf durch die Seitenarme des Mekong-Deltas.
Tropische Pflanzen gedeihen prächtig im Klima des Mekong-Deltas.
Palmen und tropische Vegetation im Mekong-Delta südlich von Saigon
Dieser stolze Besitzer eines eigenen Bootes fährt die Touristen durch das Mekong.Delta.
Schlangenfarmen im Mekong-Delta sind die Attraktionen für Touristen.
KLeine Fischerbooten durchqueren das Mekong-Delta auf der Suche nach dem täglichen Fang.
Unendlich scheinen die kleinen Kanäle das Mekong-Delta südlich von Saigon zu durchqueren.
Direkt an der Mündung zum Südchinesischen Meer sind die großen Transportboote für Waren allerelei Art zu sehen.

Can Tho liegt 170 Km südöstlich von Saigon und ist mit ca. 250.000 Einwohnern die größte und wichtigste Stadt im Mekong-Delta.
Die Stadt liegt am Schnittpunkt der wichtigsten Kanäle und besitzt eine wunderschöne Uferpromenade. Weitere Sehenswürdigkeiten sind Chua Munirangsay Khmer-Tempel, der Kuang Tsao-Tempel, das Museum der Stadt sowie das Haus der Duong.
Schwimmende Märkte finden jeden Morgen von 5:00 Uhr bis 11:00 statt. Der Phung Hiep Markt ist der größte und bekannteste, da dieser sich direkt an der Kreuzung von 7 großen Kanäle befindet.
In Cai Rang und Phong Dien findet man weitere bemerkenswerte schwimmenden Märkte im Mekong-Delta.

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