Reiseberichte und Reisetipps zu Rundreisen durch Vietnam
Vietnam Rundreisen
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Hanoi, die Hauptstadt von Vietnam

Hanoi ist mit über 3 Millionen Einwohnern die charmante Hauptstadt von Vietnam und meistens der Ausgangspunkt aller organisierten Rundreisen und individueller Reisen durch Vietnam. Die Ankunft erfolgt am Noi Bai International Airport. Der Flughafen liegt im Norden von Hanoi und ist ca. 40 Kilometer vom Stadtzentrum entfernt. Hanoi ist eine der ältesten Hauptstätte in Südostasien. Fastt 1.000 Jahre alt. Ursprünglich bestnad Hanoi aus 36 verschiedenen Dörfern.
Seit der Wirtschaftsreform der 1980er Jahre baut jeder, der zur einer der Hauptstrassen hat, ein Geschäft auf. Hanoi ist heite hektisch und laut. Man hat das Gefühl, überall wird gearbeitet und die Einwohner sind kreativ.
Die Menschen in Hanoi sind es gewohnt früh auf zu stehen. Bereits um 6.00 Morgens sieht man schon Leute durch den Stadtpark laufen oder geneinschaftlich Gymnastik zu treiben. Auch die Alten treffen sich hier um traditionelle Tai-Chi-Übungen zu machen.

Das Ho-Chi-Minh Mausoleum in Hanoi

Hanoi auch "Stadt zwischen den Flüssen" genannt,
liegt im Delta des roten Flusses und ist geprägt von einer historischen Altstadt, über tausend Jahre alte Tempel, koloniale fränzösische Bauten und wunderschönen Seen.
Was einem als erstes auffällt, sind die Mopeds die das Strassenbild beherrschen. Man könnte meinen es sind Millionen, unterbrochen von einigen Rikschas und ein paar wenigen Autos, die sich durch den Straßenverkehr quälen.
Reisetipp zum Verkehr in Hanoi

Bein Überqueren einer Straße auf eine halbwegs große Lücke achten. Dann langsam und in einem gleichmäßigen Tempo die Straße überqueren. Die Mopeds und Autos weichen aus und lassen einem ungehindert die Straße passieren. Hektische Bewegungen sind unbedingt zu vermeiden. Motorräder, Mopeds und Mofas kann man überall an den Straßen mieten.

Hanoi ist ein Einkaufsparadies
Hanoi gilt als ein Paradies für Schnäppchenjäger. Bekleidung und Kunstgewerbe sind günstig zu bekommen. Das Preisniveau ist eines der niedriegsten in ganz Südost-Asien. Die Waren sind hier billiger als in Malaysia oder Thailand. Viele Modefirmen lassen inzwischen in Vietnam produzieren und so bekommt man Originale oder Replikate in Hanoi günstig zu kaufen.

Am Ba-Dinh-Platz liegt das alles überragende Ho Chi Minh Mausoleum.
Der Leichnam des Revolutionärs liegt einbalsamiert in diesem etwas grobklotzigen Gebäude aus riesigen Marmorblöcken. Der Leichnam ist in einem Marmormausoleum zu sehen. Die sterblichen Überreste von Ho Chi Minh befinden sich in einem Sarkopgah aus Glas. Wer diesen besichtigen will muss sich oft in lange Warteschlangen einreihen. Das Mausoleum selbst wurde im August 1975 eröffnet. In großen Lettern ist der Leitsatz von Ho Chi Minh zu lesen. Dieser heißt "Es gibt nichts Wervolleres als Freiheit und Unabhängigkeit".
Noch heute zeigt sich das Regime marzialisch. Täglich kommt es am Ho Chi Minh Mausoleum zum morgendlichen Flaggenappell.

Nähere Informationen über das Leben und Werk von Ho Chi Minh findet man im nebenan gelegenen Ho-Chi-Minh-Museum. Dieses wurde 1990 anläßlich des  100. Geburtstages von Ho Chi Minh eröffnet. Zu bewundern sind hier Tonbandaufnahmen, Briefe, Fotos und diverse Zeitungsartikel.

Hanoi ist das kulturelle Zentrum von Vietnam.
Vergangener Dynastien und Königshäuser haben als stumme Zeugen ihrer Vergangenheit sehenswerte Tempelanlagen, Pagoden und andere monumentele Bauwerke hinterlassen.

Sehenswürdigkeiten und Erlebnisse die man in Hanoi nicht versäumen sollte

sind ein Rundgang um den Huan-Kiem See, ein Besuch des historische Museums, der Literaturtempel, eine Vorstellung des Wasserpuppentheaters und ein abendlicher Spaziergang durch die historische Altstadt.
Weiterhin einen Besuch wert sind das Ho-Chi-Minh-Mausoleum, die Long-Bien-Brücke, die Pho Trang Tien und der Bac-Thao-Park.

Man muss sich auf die melancholische Schwere dieser Stadt einlassen.
Die Altstadt ist ein Meer von fremden Eindrücken, Geräuschen und Farben. Sie ist nervenaufreibend, chaotisch und doch voller Charm und Einzigartigkeit.
Eigentlich kommen nach Hanoi nur zwei Sorten von Touristen. Die einen, die kurz auf der Durchreise sind, und die anderen die sich treiben lassen und Verweilen.
Die Ersteren können einem ein bißchen Leid tun, weil ihnen viel vom Flair dieser Stadt und der freundlichen Art ihrer Bewohner entgeht.

Der Literaturtempel, der Van Mieu, im Zentrum von Hanoai wurde um 1070 n.Chr. erbaut.  Zuerst diente er als konfuzianischer Tempel. Konfuzius war ein chinesischer Philosoph aus dem 6. Jahrhundert vor Christi. Danach wurde er die erste Universität in Vietnam.
Die Statuen des Konfuzius und seiner Jünger waren lange Zeit in diesem Literaturtempel gar nicht zu sehen. Sie wurden mit seiner Lehre verbannt und in ein altes Lagerhaus gebracht. Die Lehre des Konfuzius war im 19. Jahrhundert umstritten und zwar als konservative Doktrien, die Schuld waren am Verlust der Unabhängigkeit Vietnams.
Heute verehren die Vietnamesen wieder die Lehren des Meisters. Er gilt ihnen als Humanist. Vor seinen Statuen wird wieder gebetet, seine Altäre geschmückt und seine Schriften wieder gelesen.

Eingang zum Literaturtempel in Hanoi. Das große Tor
Literaturtempel in Hanoi. Das zweite Tor ist das Tor der Mitte


Die Besichtigung des Literaturtempels sollte auf keiner Vietnamreise fehlen. Es gibt selten ein Ort an dem Andacht und Schönheit so gelungen in die Archtektur einer religiösen Anlage mit einander verbunden ist.
Der Literaturtempel ist dem Vorbild des Konfuziustempel Qufu in China nachempfunden.
Man betritt ihn durch das große südliche Tor, das Van Mieu Mon. Durch dieses große dreiflügelige Eingangstor betritt man den ersten Prüfungshof.

Hier wird die Gartenanlage durch einen gepflasterten Weg in zwei Teile geteilt. In der Mitte geht man durch das Große Tor der Mitte in den großen mittleren Hof.
Ein anderer Weg dahin führt nach konfuzianischer Lehre durch das Talenttor oder durch das Tugendtor. Diese Tore befinden sich rechts und links vom Tor der großen Mitte.

Das Plejaden_tor im Literaturtempel von Hanoi
Die große Zeremonienhalle im Literaturtempel von Hanoi

Unser Weg führt weiter durch das Plejadentor.
Hinter diesem architektonisch höchst interessantem Tor, welches die Sonne symbolisiert, gelangt man in den Stelengarten mit einem See, genannt der Brunnen des Himmlischen Lichts. Auf 82 Stelen stehen über 1300 Namen von Studenten, die ihre akademische Ausbildung hier beendet haben.

Durch das nächste Tor, das Tor des großen Erfolges, erreicht man den Hof der Weisen. In den seitlichen Gebäuden, wurden früher die wichtigsten Studenten des Konfuzius verehrt. Heute befinden sich hier leider nur Souvenirläden.

Auf der anderen Seite des Hofes befindet sich die große Zeremonienhalle. Über dem Eingang steht der Titel von Konfuzius angeschrieben
- Lehrer für zehntausend Generationen -.

Im Inneren der großen Zeremonienhalle im Literaturpalast von Hanoi
Statue des Konfuzius in der großen Halle des Erfolges im Literaturtempel in Hanoi

Die große Zeremonienhalle besteht aus neun Räumen und  ist das eigentliche Heiligtum des Literaturpalastes.
Im Inneren dieser Halle ist eine imposante Statue des Konfuzius zu sehen. Rechts und links davon stehen zwei große Kranichfiguren. Diese sollten die Prüfungsergebnisse der Studenten symbolisch dem großen Konfuzius im Himmel überbringen.

Im nächsten Gebäude,  die Halle des Grossen Erfolges, ist eine weitere imposante Statue des Konfuzius zu sehen. Sie ist umgeben von seinen vier Nachfolgern Yanzi, Zisi, Zengzi und Menzius.

Die dekorative Ausschmückung der Halle besteht aus diversen Drachen und Phönixen. Diese sollen das Universum seine Macht und und die Endlichkeit unseres Lebens symbolisieren.

Am Ende der Anlage des Literaturtempels liegt die Thai-Hoc-Halle
In der Thai-Hoc-Halle


Am Ende der Anlage der Literaturtempels liegt die Thai-Hoc-Halle.
In dieser Zeremonienhalle ist ein kleines renoviertes Museum eingerichtet. Die Thai-Hoc-Halle wurde 1947 zerstört und im Jahr 2000 wieder aufgebaut.

An Feiertagen finden hier kulturelle Veranstaltungen und Konzerte mit traditioneller vietnamesischer Musik statt.statt,
Ebenso gibt hier eine Bücherei über die Geschichte des Literaturtempels.

Links und rechts von der Thao-Hoc-Halle befinden sich zwei kleine Pavillons. In einem ist eine große Bronzeglocke mit einer Höhe von 2,10 Meter und einem Durchmesser von 1 Meter, in dem anderen ist eine riesige Trommel mit einem Durchmesser von über 2 Metern untergebracht.
Ein kompletter Plan vom Literaturtempel (Van Mieu) in Hanoi ist hier.


Während einer Rundreise durch Vietnam sollte man auf jeden Fall auch das Museum für Vietnamesische Geschichte in Hanoi besuchen.
Die Öffnungszeiten sind von von 8.00 Uhr - 16.30 Uhr. An Feiertagen ist das Mueseum geschlossen.
Der Eintrittspreis beträgt ca. 1 Euro.
Zu finden ist das Museum relativ einfach. Es liegt an der Rückseite des Opernhauses von Hanoi im Hoan Kiem Distrikt.
Erbaut wurde das Museum unter der französischen Kolonialherschaft 1926. Am September 1958 trägt es den heutigen Namen und wurde von der Vietnamesischen Regierung übernommen.
Obwohl das Museum nur eine etwa 2.000 Quadratmeter groß ist, bietet es eine eindrucksvolle Einsicht in die Geschichte von Vietnam. Über 2 Etagen wird hier chronologisch in 10 Stationen von prähistorischen Funden bis zur Unabhängigkeitserklärung berichtet.
Reisetipp:
Auf jeden Fall den Skulpturgarten besuchen. Der Gang vorbei an vielen historischen Steinskulpturen ermöglicht auf entspannte Art die Geschichte Vietnams kennen zu lernen.

Das Wasserpuppentheater von Hanoi liegt gegenüber vom Hoan-Kiem-See. Gezeigt werden hier, von Puppenspielern die hinter einem Vorhang versteckt sind und große Holzpuppen, die an Metallstangen befestigt sind, vor sich her bewegen, Geschichten und Legenden aus Vietnam.
Dieses nationale Wasserpuppentheater spielt aber nicht nur die Geschichten und Sagen aus der Vergangenheit sondern auch jeden Aspekt des vietnamesischen Alltagslebens mit viel Liebe zum Detail nach.

Schild an der Eingangstür zum Wasserpuppentheater von Hanoi
Im Wasser werden mit Puppen alte Legenden und Geschichten aus Vietnam nachgespielt


Das Theaterspiel mit Wasserpuppen hat in Vietnam eine über 1.000 Jahre alte Tradition. Die Figuren sind kunstvoll aus Holz geschnitzt und aufwendig nach überlieferten Techniken liebevoll bemalt und dann lackiert.

Reisetipp
: Besonders empfehlenswert sind die Vorstellungen an der Ostseite des Hoan Sees bei Thang Long.
Im Hintergrund, auf der rechten Seite der Bühne spielt ein Orchester mit ursprünglichen Instrumenten alte vietnamiesische Lieder passend zur Vorstellung. Ein Chor singt dazu alte Traditionelle Waisen.

Der Ursprung dieser Tradition basiert wohl auf einem Zeitvertreib der ländlichen Bevölkerung und diente später als Kunstform zur Unterhaltung an königlichen Höfen und anlässlich von Tempelfesten.

Hier wird die Legende vom Drachen der ein Bauernmädchen entführt nachgestellt
Am Ende der Vorstellung kommen die Puppenspieler hinter ihrem Vorhang nach draußen und verneigen sich vor dem Publikum


Eine Vorbestellung von Karten für eine Aufführungen ist auf jeden Fall ratsam, da die Darbietungen des Wasserpuppentheater sehr begehrt und oft schon ausverkauft sind.
Dieses Spiel mit den Wasserpuppen ist inzwischen schon weltberühmt geworden.

Das Ensemble ist schon auf verscheidenen ausländischen Festivals in Amerika, China, Spanien und Frankreich erfolgreich aufgetreten.

Das Wasserpuppenspielen basiert auf einer sehr komplizierten Technik von Stangen und Seilen. Diese Kunst wird meistens nur innerhalb von Familien oder Zünften weitergegeben.

Eine der besonderen Attraktionen am Hoan-Kiem-See ist der kleine Jadebergtempel (Ngoc-Son-Tempel). Er befindet sich auf einer kleinen Insel die man über die romatische Brücke der Morgensonne erreicht.

Eingang zum Jadebergtempel am Hoan-Kiem-See
Eingang zum Innenhof des Jadeberg Tempels in Hanoi

Der Jadeberg-Tempel wurde ca. Mitte des 14. Jahrhundert erbaut, aber die meisten seiner heutigen Strukturen wurden erst im 18. Jahrhundert errichtet.

Auf einem kleinen Steinhaufen neben dem Haupteingang steht der Schreib- oder Tuschepinsel-Obelisk (die Thap Aber Pagode). Die Pagode hat 5 Etagen und einen Turm in der Mitte, der so aussieht als könnte man mit ihm in den Himmel schreiben.
Nachdem man die Brücke überquert sieht man 2 kleine Pavillons. Diese heißen "Den Mond empfangen"  (Dac Nguyet) und "Die Wellen beruhigen" (Tra Ba Ding).

Gegründet wurde der Ngoc Son Tempel um chinesische und vietnamesische Legenden, wie den berühmte vietnamesische General Tran Hung zu ehren.

Das Weihrauch Schiff vor den Toren des Haupttempels
Kunfuzius Statuen im Innern des Jasdeberg Tempels


An dem zentralen Weihrauchgefäß im Innenhof des Tempels vorbei gelangt man in den mittleren Raum des Tempels.
Hier werden der Beschützer der Literatur, der Meister der Medizin und der Meister der Kampfkunst verehrt.

Leider machen heute Souvenir-und Kunstläden um den Tempel gute Geschäfte, während der Tempel auf der Insel immer noch eine Atmosphäre der Ruhe besitzt.

Die Hauptattrakltion des Jadeberg-Tempels ist eine vergoldete Schildkröte. Diese Schildkröte wurde von der Bevölkerung 1968 aus dem Hoan-Kiem-See gefischt.
Ein alter Glaube besagt, dass diese alte Kreatur auf einer Insel im Süden des Sees die legendären mythologischen Schildkröten wiedererwecken und zusammenrufen kann.

Die Einsäulenpagode ( Die Chua Mot Cot) hat die Form einer Lotusblüte, die auf ihrem Stengel sitzt.
Sie ist tatsächlich auf nur einem einzigen Säule erbaut worden. Sie wurde 1049 n. Chr. von König Ly Thai erbaut.

Die Einsäulenpagode in Hanoi wurde von König Ly Thai zu Ehren der Göttin Quan Am erbaut
Die Göttin Quan Am hat König Ly Thai die Geburt eines Thronfolger prophezeit. Dieser zu Ehren wurde die Einsäulenpagode in Hanoi erbaut.
Im Inneren der Pagode ist ein Schrein an dem Junge Paare für Nachwuchs und einen gesunden Verlauf der Schwangerschaft beten.


Am Eingang der Einsäulenpagode von Hanoi steht die Inschrift "Lien Hoa Dai" was soviel bedeutet wie Schrein der Sonnenblume.
Die Einsäulenpagode wurde zu Ehren der Göttin Quan Am erbaut. König Ly Thai ließ sie aus Dankbarkeit über die gesunde Geburt seines Sohnes errichten.

Noch heute pilgern jeden Tag tausende von Besuchern zur Einsäulenpagode um entweder für einen Sohn oder eine Tochter zu beten. Ebenso finden sich hier viele Gläubige ein um im Inneren des Tempels für einen gesunden Verlauf der Schwangerschaft Opfer zu bringen.

Bei einem abendlichen Spaziergang durch die Altstadt von Hanoi lässt absolut nicht darauf schließen, dass man sich in einem kommunistischen Land befindet. Die Menschen sind zu Touristen außergewöhnlich Gastfreundlich und versuchen immer wieder auf englisch oder deutsch in netter und sympatischer Weise Kontakt aufzunehmen.

Typisches Haus in der Altstadt von Hanoi
Ein freundlicher Mopedfahrer fährt uns durch das Strassengewühl von Hanoi

Die Altstadt von Hanoi mit Ihren Handwerksvierteln und der Schönheit der französischen Kolonialbauten bezaubert jeden.

Man findet eine Hutmachergasse, eine Zinngasse oder eine Pfeifenmachergasse.

Die Planierraupen des 20. Jahrhunderts kamen hier kaum zum Einsatz, und so sieht man heute noch die Altstadt aus dem 19. Jahrhundert mit Ihren Strassen und Villen.

Kaum zu glauben - ein Dönerstand mitten in der Hauptstadt eines kommunistischen Landes
Geburtstagsfeier in der Nacht von Hanoi
Kobras und Skorpione werden in Alkohol eingelegt angeboetn
Zum Essen findet man in der Nacht von Hanoi immer etwas

Ein besonderer und auf der Welt einzigartiges Vergnügen ist es Hanoi bei Nacht zu erkunden. Nightmarkets mit allerlei Tand, wie eingelegte Kobras und Skorpione, sowie Replikaten von internationelen Designerfirmen wechseln hier ab mit ursprünglichem  und ehrlichem Leben der Vietnamesen von heute.
Neben einem Döner Stand finden sich Jugendliche, die einen spontan zu einer Geburtstagsfeier einladen. Das Essen ist für Mitteleuropäer sehr gewöhnungsbedürftig. Wasserspinat mit fettem Schweinefleisch ist nicht jedermanns Sache. Mit einer Flasche Schnapps bewaffnet sollte man die Einladung aber auf jeden Fall annehmen.
Ein Abend den man bis ans Ende seines Lebens nicht mehr vergessen wird erwartet einen.

Sehenswürdigkeiten rund um Hanoi
In der Vergangenheit haben sich rund um die Hauptstadt Hanoi viele Dörfer auf eine spezielle Handwerkskunst spezialisiert. Während einer Rundreise durch Vietnam lohnt es sich hier die ausgetrampelten Touristenpfade zu verlassen um diesen Kleinoden des vietnamesischer Kunsthandwerks einen Besuch abzustatten.

Dong Ho

In diesem kleinen Dorf östlich von Hanoi werden sehr spezielle Bilder für das Neujahrsfest produziert. Handgeschöpftes aus traditioneller Weise hergestelltes Papier wird mit Muscheln bestrichen und  mit glücksbringenden Motiven wie Pflanzen, Fische und Früchte aus natürlich hergestellten Farben bemalt.

Bat Trang

Hier werden wunderschöne Töpferarbeiten mit Hand und mit Naturfarben bemalt. Bat Trang gilt heute als eine der feinsten Adressen für vietnamesische Töpferhandwerk.
Das Keramikdorf Bat Trang besteht seit ca. 1600 n. Christi und ist heute die größte Keramik-Metropole von Vietnam. Besonders zu erwähnen sind die raffinierten Dekorationen und künstlerisch sehr aufwendige Farbgebungen.

Die Thay Pagode

liegt am Fuße des Sai Son Berges bei Phuong Cach ungefähr 30km südwestlich von Hanoi.
Sie wird auch Thien Phuc Tu-Pagode genannt und wurde im 11. Jahrhundert während der Regierungszeit von König Ly Nhan Tong errichtet. Sie hat die Form Tam, das chinesische Zeichen für das Herz. Auch Wasserpuppentheater kamen hier zur Aufführung.
Die Pagode besteht ausbdrei Teilen:
1.) Ha-Pagode, Ort von Opfergaben und Zeremonien
2.) Trung Pagoda, Ort des Gottesdienstes
3.) Thuong Pagode, Ort des Gottesdienstes der Priester

Die Tay-Phuong-Pagode

In Yen mitten auf einem Hügel befindet sich sehenswerte Pagode. Besonders sehenswert ist hier die Ansammlung von Skulpturen und Statuen deren Herstellung weit ins 8. Jahrhundert zurückreichen.
Im Jahr 1794 wurde die Tay-Phuong-Pagode komplett renoviert und besteht aus drei aufeinander folgenden Teilen: Die Halle der Erschöpfung, der Haupt-Schrein und die Wallfahrtskirche. Alle teile sind mit doppelten Dächern ausgestattet. Von buddhistischen und konfuzianischen Ideen inspiriert, symbolisiert die Gesamtkostuktion die drei Kräfte für die Welt. Heute leben in den Häusern um die Pagode buddhistische Mönche, die eine steigenden Besucherstrom an Vietnamesen verzeichnen, die zum Beten zur Tay-Phuong-Pagode kommen und Einheit sowie Freundschaft zu erfahren.


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