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Hue, die alte Kaiserstadt

Hue war die alte Hauptstadt des Kaiserreiches Vietnam.
Früher  hieß die Stadt Phu Xuan. Hier herrschte die Nguyen-Dynastie zwischen dem 17. und 19. Jahrhundert.
Die Hauptstadt von Vietnam war Hue von 1802 bis 1945. Als 1945 die Regierung ins Exil floh erklärte Ho Chi Minh in Hanoi die Unabhängigkeit von Frankreich.
Hue wird geteitl durch Huong Giang, den Parfümfluss. Die Stadt hat ca. 300.000 Einwohner und ist ein beliebtes Ziel bei Vietnam Rundreisen.

Start der touristischen Entdeckungstour durch Hue ist meist die Zitadelle Kinh Than. Sie umrahmt die Kaiserstadt und die purpurne verbotene Stadt mit ihren gewaltigen Mauern.

Im Inneren Bezirk des Kaiserpalstes von Hue ist die verbotene Stadt
Eingang zur verbotenen Stadt von Hue. Sie ist der verbotenen Stadt in Peking nachempfunden


Ihr Aufbau folgt dem Vorbild der verbotenen Stadt in Peking und sie wurde im Jahr 1993 von der UNESCO zum Weltkulturerbe erklärt.
Die Lage ist einmalig. Im Norden wird sie von Bergen geschützt und vom Süden her wird von der strahlenden Mittagssonne erleuchtet.
Geschützt wird sie durch einen ringsrum verlaufenden 4 Meter tiefen Wassergraben.
Die Kaiserstadt selber ist ein extra Bezirk, den man durch das Mittagstor betritt. Die Zitadelle ist eine Traumwelt voller Gärten, Teichen, Pavillons und Pagoden. Ebenso gab es hier das kaiserliche Theater und die Bibliothek.

Hue war eine weitläufige Hauptstadt. Der Name bedeutet übersetzt "Harmonie". Und so gemächlich stellt sich auch der Rhythmus ihrer Bewohner dar. Diese sehr traditionelle Stadt strahlt eine beschauliche Ruhe aus, die sich sofort auf jeden überträgt. Moderne und Vergangenheit treffen sich hier zu einer zutiefst buddhistischen Symbiose.

Durch das Sonnentor betritt man die verbotene Stadt in Hue
Vor dem Eingang zur Zitadelle sind mehrer künstliche Teiche mit Fischen  angelegt
Tempel und Wohnraum im Inneren der verbotenen Stadt von Hue
Einer der vielen Pavillons im Zentrum der verbotenen Stadt  und dem Kaiserpalast in Hue

Um 1800 wurde mit dem Bau der verbotenen Stadt und der Zitadelle begonnen. Sie ist nach chinesischem Vorbild nahezu quadratisch und besitzt 10 Tore. Leider hat die kriegerische Vergangenheit einen großen Teil dieses märchenhaften Gebäudekomplexes zertstört.
1947 wurden viele Hallen im Krieg gegen die Franzosen zerstört. 1968 aber war das schlimmste Jahr. Amerikaner bombardierten rücksichtslos hier die Truppen und Anhänger der südvietnamisische Armee.


Stadtplan von Hue mit der verbotenen Stadt und der Thien-Mu-Pagode am Tempel der großen Helden.

Die Thien-Mu-Pagode mit ihrem Phuac-Duyen-Turm ist das Wahrzeichen von Hue und unverzichtbarer Höhepunkt einer Rundreise durch Vietnam. Gleich dahinter befindet sich der Tempel der großen Helden.

Die Thien-Mu-Pagode oder Pagode der himmlischen Frau ist das bekannteste Wahrzeichen der Kaiserstadt Hue
Eingang zum Tempel der Helden

Nach einer gemütlichen Bootsfahrt über den Song Huong führt der Weg zum bekanntesten Wahrzeichen von Hue.
Die Thien-Mu-Pagode mit ihrem dahinterliegendem Tempel der großen Helden besteht aus einem siebenstöckigem Turm. Dieser symbolisieren die 7 Inkarnationen Buddhas.
Der Legende nach profezeite eine in rot gekleidete Mystikerin, dass wer hier am Parfümfluss eine Pagode erbaut eine mächtige Dynastie gründen wird.
Die Pagode wurde um 1858 vom vietnamischen König Tu Duc erbaut und bis zum letzten Kaiser Bao Dai aus der Nguyen-Dynastie hin hat sich diese Vorhersage bewahrheitet.


Am Weg zum Phuoc-Dyen-Turm (auch Quelle des Glücks genannt) stehen 2 hölzerne Stelenauf den die Geschichte der Erbauung verewigt ist. Gleich hinter dem Turm steht ein großes Portal, welches mit buddhistischen Wächterfiguren geschmückt ist. Von hier aus geht es in den Tempel der großen Helden. Im eigentlichen Tempel sind unter anderem ein Di-Lac-Buddha aus Messing und die 10 Könige der Unterwelt zu sehen.
Der Phuoc-Duyen-Turm wurde Mitte des 19. Jahrhunderts erbaut. In der Mitte wo Buddha verehrt hängt eine riese Glocke in 250 cm Höhe. Sie wiegt über 2 Tonnen und ihr Klang ist kilometerweit zu hören.

Die Könige der Unterweld im Tempel der Großen Helden
Buddhistischer Wächter des Rechts bewacht das Eingangstor zum Tempel der großen Helden in Hue
Totenschrein in dem die Asche verdienter Mönche ihre letzte Ruhe gefunden haben
Der emotionalste Gegenstand ist der Austin des Mönchs Thich Quang Duc, der sich aus Protest gegen die Buddhistenverfolgung in Saigon bei lebendigem Leib verbrannt hat


Ein Höhepunkt auf der emotionalen Ebene ist eine ungewöhnliche Sehenswürdigkeit. In einer kleinen Garage bei den Mönchsunterkünften steht ein blauer Austin Sedan. Der Mönch Thich Quang Duc hat sich neben diesem Auto am 11.06.1963 aus Protest gegen anti-buddhistische Angriffe des damaligen Diktators Ngo Dinh Diem in Saigon mit Benzin übergießen und anzünden lassen.
Hinter der Winschutzscheibe ist noch das Foto zu sehen, dass damals durch die internationale Presse ging.

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